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Ulrike Höfken

Ulrike Höfken

(Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz)

Ich finde "nachhaltig predigen gut, weil eine zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklung letztlich in Wert-Entscheidungen begründet ist. Die Liebe und der Respekt zur Schöpfung und dem Leben sind keine naturwissenschaftlichen Kategorien. Der Weg zur Nachhaltigkeit heißt praktisch vor allem eine Veränderung unserer Lebensstile und unseres Konsums.

Dies betrifft besonders die tägliche "Politik mit dem Einkaufskorb" - das Ausmaß des Fleischverzehrs, die Herkunft der Produkte, die Auswirkungen von Produktion und Handel auf Menschen, die Hungerbekämpfung, die Umwelt und die Tiere.

Daher ist es wichtig, dass "nachhaltig predigen" uns diese Werte-Entscheidungen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Lebensgrundlagen immer wieder nahe bringt.

Für eine Politik, die selbst den Anspruch erhebt, wertebasiert zu handeln, bin ich für viele Anregungen dankbar. Das Menschenrecht auf Nahrung, die Milleniumziele, die Biodiversitäts- und Klimabeschlüsse sind für mich Leitlinien zur Bewahrung der Schöpfung. Ich hoffe, mit der Diskussion über Labels und Standards, über Agrarpolitik und Artenschutz und auch mit "nachhaltig predigen" den Gerechtigkeitszielen näher zu kommen.

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